basiliche di finale ligure

PRÄCHTIGER MARMOR

Weißer Marmor für das Prestige der Gemeinde von Finale

Die spanische Herrschaft über Finale von 1602 bis 1707 brachte der antiken Markgrafschaft großen wirtschaftlichen Wohlstand. Auf diese Zeit geht der Bau der großen Basiliken aus dem 17. Jahrhundert, die von einer wachsenden Gemeinde gewünscht wurden, wie die von Finalmarina, oder von alten Traditionen, wie im Fall von Finalborgo, zurück.

Im Jahr 1619 wurde mit dem Bau einer neuen prestigeträchtigen Kirche am Hafen begonnen, die ebenfalls dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist und die alte frühchristliche und mittelalterliche Pfarrkirche ersetzen sollte. Die Bauarbeiten dauerten sogar 55 Jahre und führten zu einem grandiosen Gebäude mit drei Schiffen, die durch große, paarweise angeordnete Zwillingssäulen aus weißem Marmor aus den Steinbrüchen von Carrara getrennt sind.

Auch die Gemeinde von Borgo beschloss1634 den Bau einer neuen Pfarrkirche. Dieser Bau wurde dem Architekten Andrea Storace anvertraut und zog sich unter großen Opfern der Bevölkerung lange hin, so dass die neue Basilika San Biagio erst 1690 geweiht wurde.

Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhielt die Kirche eine Reihe von Werken aus weißem Marmor, die zu den originellsten Ausführungen der lebendigen und fruchtbaren Zeit des späten Genueser Barocks gehören.

Die fantasiereiche Kanzel, die 1765 von Pasquale Bocciardo geschaffen wurde, zeigt den Wagen des Propheten Ezechiel, umgeben von den Symbolen der Evangelisten und gestützt von einer Säule aus Wolken, die vom Atem der Engel nach oben geblasen wird.

Der majestätische Hochaltar wurde 1791 den Genuesen Andrea Casareggio und Girolamo Bocciardo in Auftrag gegeben.

Letztererm ist auch die prächtige Balustrade aus weißem Marmor zu verdanken, die den Altarraum vom Kirchenschiff trennt und 1792 mit vier Engelsfiguren ausgeführt wurde, die das eucharistische Altartuch tragen. Es handelt sich also um ein letztes großartiges Beispiel ligurischer Bildhauerkunst des späten 18. Jahrhunderts, das heute von einem neoklassizistischen Geschmack durchdrungen ist, aber in der harmonischen und lebendigen Darstellung der Engel auch Bezüge zum römischen Barock aufweist.

Auch das unglaublich realistische Spitzentuch aus Marmor, das fein mit einem Stichel graviert wurde, erinnert an die typische barocke Kunstfertigkeit.

Für mehr Informationen über die Basilika San Giovanni und San Biagio siehe

www.mudifinale.com
Archäologisches Museum von Finale
Kloster der Heiligen Katharina
Finalborgo

info@mudifinale.com

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basilica di san biagio

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